Häufig gestellte Fragen zur Reprofotografie

Welche Technik verwenden Sie für Reproduktionen?

Ich arbeite hauptsächlich mit einer Nikon Z7 mit 45,7 Megapixeln – einer vielseitigen Kamera, die sich flexibel an unterschiedliche Aufnahmesituationen anpassen lässt. Diese Flexibilität ist besonders bei Digitalisierungsprojekten oder Vor-Ort-Aufnahmen von Vorteil, da sich das System unkompliziert in verschiedene Setups integrieren lässt und zugleich eine sehr hohe Schärfen- und Detailwiedergabe sowie einen großen Dynamikumfang bietet.

Bei besonders hohen Anforderungen an Auflösung und Detailgenauigkeit setzen wir eine Phase One XF / IQ4 150MP ein, die eine nochmals gesteigerte Bildqualität ermöglicht.


Benötige ich einen Termin?
Ja, ich arbeite ausschließlich nach Terminvereinbarung. Das spart Zeit für alle Beteiligten, da ich das Studio gezielt auf Ihren Auftrag vorbereiten kann und Sie ohne Wartezeit betreut werden.


Kann ich beim Fototermin anwesend sein?

Bei kleineren Objektserien ist der fotografische Aufwand in der Regel überschaubar, sodass die Objekte unmittelbar nach der Aufnahme wieder mitgenommen werden können. Zudem bietet sich die Möglichkeit, die Ergebnisse direkt im Anschluss gemeinsam zu begutachten.


Wie lange dauert das Erstellen der Reproduktionen?
Das Studio ist zum Zeitpunkt Ihres Besuchs bereits vorbereitet, sodass die Aufnahmen zügig durchgeführt werden können. In der Regel können die Originale direkt im Anschluss wieder mitgenommen werden.
Die Nachbearbeitung erfolgt zeitnah:
Studioaufnahmen sind in der Regel innerhalb von 24 Stunden verfügbar.
Reproduktionen vor Ort stehen meist innerhalb von drei Werktagen zur Verfügung


Was ist eine Masterdatei?
Die Masterdatei ist die hochwertige Ausgangsdatei einer Reproduktion. Sie enthält alle relevanten Bildinformationen in maximaler Auflösung, Farbtiefe und Qualität – in der Regel als TIFF im Farbraum Adobe RGB gespeichert.
Sie dient als Referenz und Arbeitsgrundlage für alle weiteren Verwendungen: etwa für hochwertige Drucke, Archivierung oder die Erstellung komprimierter Versionen für Web oder Proofs. Die Masterdatei bleibt dabei stets unverändert, um die Bildqualität langfristig zu sichern.


Welche Auflösung muss meine Reproduktion für einen 1:1-Ausdruck haben?
Um Reproduktionen im Originalformat drucken zu können wird oft eine Auflösung von 300 dpi empfohlen – besonders für kleinere Bilder ist das eine gute Orientierung. Bei großen Formaten führt eine solche hohe Auflösung jedoch schnell zu enorm großen Bilddateien, die kaum praktikabel sind.

Die erforderliche Auflösung hängt stark vom Betrachtungsabstand ab. Je größer der Abstand, aus dem ein Bild betrachtet wird, desto geringer darf die Auflösung sein, ohne dass die Bildqualität sichtbar leidet. 

Als Faustregel gilt:

  • Für Drucke bis A1 wird mit 300 dpi gerechnet.

  • Bei größeren Formaten kann die Auflösung deutlich reduziert werden.

Die folgende Tabelle zeigt empfohlene dpi-Werte basierend auf der langen Bildkante und dem typischen Betrachtungsabstand 

Lange Bildkante      Empfohlene Auflösung (dpi)
1 m                             150 dpi
2 m                            130 dpi
3 m                            100 dpi
4 m                              80 dpi
5 m                               70 dpi
6 m                               70 dpi
7 m                               60 dpi
8 m                               50 dpi
9 m                               40 dpi
10 m                             40 dpi

Kann ich Reproduktionen mit Hilfe von KI vergrößern?
Das Vergrößern und Schärfen von Reproduktionen mithilfe von KI ist heute grundsätzlich gut möglich und kann die Bildqualität erheblich verbessern.
Wichtig dabei ist jedoch, dass das Ausgangsmaterial möglichst rauschfrei und von hoher Qualität ist. 
Bei Bildern mit starkem Bildrauschen oder minderer Qualität besteht die Gefahr, dass die KI an Stellen ohne ausreichende Bildinformationen „Phantasie-Daten“ erzeugt und fälschlicherweise Details hinzufügt.